Der schnelle und zuverlässige Unterhaltsrechner

 

Die Berechnung des Kindesunterhalts

Aus der Düsseldorfer Tabelle kann die Höhe des Kindesunterhalts abgelesen werden. Die Unterhaltstabelle gibt jedoch nicht wie der Unterhaltsrechner den Zahlbetrag an und berücksichtigt keine Ausnahmen und Besonderheiten.


KindesunterhaltDaher empfehlen wir, unseren kostenlosen und schnellen Unterhaltsrechner zu verwenden. Informieren Sie sich über die Höhe des Unterhalts, den Sie an Ihren Expartner zahlen müssen beziehungsweise was Sie von Ihrem Expartner erwarten können.

Der Rechner bietet jedoch keine Informationen zur Höhe des Trennungsunterhalts oder Ehegattenunterhalts. Basis der Unterhaltsberechnung ist die Düsseldorfer Tabelle in der jeweils gültigen Fassung.

Duesseldorfer Tabelle
Unterhaltsrechner
JAHR DER UNTERHALTSZAHLUNG
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Alter des Kindes im betreffenden Unterhaltsjahr.
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Geben Sie hier Ihr durchschnittliches monatliches Nettoeinkommen ein (inkl. Weihnachts- und Urlaubsgeld oder sonstiger Sonderzahlungen).

5% des Nettoeinkommens (mind. 50 €, max. 150 €) werden als berufsbedingte Aufwendungen in Abzug gebracht und automatisch bei der Berechnung berücksichtigt.
BEZAHLEN SIE AUCH EHEGATTENUNTERHALT?
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Bitte geben Sie hier das Nettoeinkommen des zweiten unterhaltspflichtigen Elternteils an.

Bitte beachten Sie: Das hier ermittelte Ergebnis zur Unterhaltshöhe besitzt keine Rechtsgültigkeit, sondern stellt nur eine Orientierung dar ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Exaktheit. Ebenso wenig können Rechtsansprüche aus den dargestellten Ergebnissen, Inhalten oder sonstigem abgeleitet werden.
Für die individuell exakte Berechnung der Unterhaltshöhe, wenden Sie sich bitte an einen Fachanwalt, der Ihre besonderen Umstände entsprechend berücksichtigt.

Sonderfall: Mangelfallberechnung

Unterhaltsrechner Ist ein Elternteil gegenüber mehreren Kindern oder auch dem Expartner unterhaltspflichtig, kann es durchaus sein, dass das Einkommen nicht ausreicht, um allen Unterhaltszahlungen nachzukommen, da sonst der Selbstbehalt unterschritten wird. Man spricht hier vom sogenannten Mangelfall. Diesen Umstand regelt § 1609 BGB. Demnach werden die Unterhaltsansprüche in eine Rangfolge gebracht:


  • 1. Minderjährige unverheiratete Kinder und 18-21-jährige Kinder, die sich noch in der Schulausbildung befinden und zu Hause leben
  • 2. Elternteile, die wegen der Betreuung eines Kindes unterhaltsberechtigt sind oder im Fall einer Scheidung wären, sowie Ehegatten und geschiedene Ehegatten bei einer Ehe von langer Dauer; bei der Feststellung einer Ehe von langer Dauer sind auch Nachteile im Sinne des § 1578b Abs. 1 Satz 2 und 3 zu berücksichtigen
  • 3. Ehegatten und geschiedene Ehegatten, die nicht unter Nummer 2 fallen
  • 4. Kinder, die nicht unter Nummer 1 fallen
  • 5. Enkelkinder und weitere Abkömmlinge
  • 6. Eltern
  • 7. Weitere Verwandte der aufsteigenden Linie; unter ihnen gehen die Näheren den Entfernteren vor

Zunächst werden alle Unterhaltsansprüche der Kinder, die unter Nummer 1 fallen, bedient. Dabei wird der Betrag, der zum Unterhalt zur Verfügung steht, gleichmäßig unter den Kindern nach Nummer 1 aufgeteilt. Das Alter der Kinder wird bei der Verteilung im Verhältnis der Beträge, die sich aus der Düsseldorfer Tabelle ergeben, berücksichtigt. Ein unterhaltsberechtigter Expartner wird nachrangig bedient. Reicht das Einkommen nicht aus, um den Kindesunterhalt zu zahlen, so kann es sein, dass ein Expartner leer ausgeht, obwohl ihm eigentlich Trennungsunterhalt zusteht.
Von einem absoluten Mangelfall spricht man, wenn der Mindestunterhalt für die Kinder nicht bedient werden kann.



Zahlung an Expartner

Im Rahmen einer Unterhaltsberechnung ist der ehemalige Lebenspartner teils mitzuberücksichtigen.
In Fällen, in denen ein Kind noch keine drei Jahre alt ist, greift der § 1615 l BGB, der demjenigen, der für die Erziehung des Kindes zuständig ist, einen eigenen Unterhaltsanspruch gewährt. Ob ein alleiniges Sorgerecht besteht, ist dabei nicht von Relevanz. Dieser Anspruch kann den Betrag des Kindesunterhalts sogar deutlich übersteigen. Erfolgt eine Trennung von verheirateten Paaren, steht dem ehemaligen Lebenspartner mindestens im Trennungsjahr ein Unterhaltsanspruch zu. Der Trennungsunterhalt berechnet sich aus der Differenz der Einkommen zueinander. Je nachdem, wie lange die Ehe gedauert hat, kann dieser Anspruch auch für mehrere Jahre bestehen. Abzüge, die das Einkommen schmälern, werden in diesen Fällen jedoch eher berücksichtigt, als bei der Berechnung von Kindesunterhalt.